Band 1: Das Buch der roten Hexe

Band 1: Das Buch der roten Hexe

Zeppo ist ein Sjerp, der im Großartigen Wald lebt. Eines Tages steht ein Postflitzer vor seiner Tür und überreicht ihm einen Brief von seiner Tante. Der Inhalt verwundert den jungen Sjerp sehr. Er hat ein Wertschomobil geerbt. Was das wohl sein mag? Mit Hilfe seiner Freunde findet er es heraus und gerät dabei in einige Schwierigkeiten. Er lernt die rote Hexe kennen und erfährt vom Geheimnis ihres Zauberbuches. Und ehe er sich versieht, ist er mit seinen Freunden schon mitten in ein Abenteuer gestolpert.

 

 

 

 

Im ersten Band „Das Buch der roten Hexe“ gelangen die Freunde das erste Mal in ihrem Leben durch ihre unbedachte Abenteuerlust außerhalb der Kraftbaumsiedlung, dem beschützten Ort ihrer bisherigen Kindheit und Jugend. Nun in die „wirkliche Welt“ geworfen, merken die vier, dass es sehr viel mehr in der Welt zu entdecken gibt als ihnen bisher bewusst gewesen war. Sie werden von dem aufregenden Erfahrungsfeld dieser neuen Welt angezogen, müssen aber auch erfahren, dass es auch Ungerechtigkeit und Böses gibt – wie den Bösewicht Rabo und seine Komplizen…

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Zeppo Bd. 1 Cover

 

Band 1 Zusatzkapitel: Das Buch der roten Hexe - Lisbeth und der Falke

Lisbeth kletterte langsam an den kleinen Felsen hoch, die sie am Tag zuvor entdeckt hatte. Gleich hinter den Felsen lag ein kleines Tal mit bunten Blumen, von denen viele äußerst selten waren. Das wusste Lisbeth von ihrer Freundin Jina, der Floranerin. Aber sie war eigentlich hier, weil ihr die Farben dieser Blumen am Tag zuvor aufgefallen waren. Etwa zur Mittagszeit, als die Sonne ganz hoch stand, fielen einige Sonnenstrahlen auf die Blumen und sie glitzerten wie Edelsteine. Das hatte Lisbeths ganze Aufmerksamkeit gefangen genommen. Um diesen tollen Einblick einzufangen, hatte sie nun alle Sachen zum Malen dabei. Es war zwar nur ein Block, den sie sich unter ihre Schulter geklemmt hatte und ein paar Kreiden, aber trotzdem fragte sie sich, warum sie soviel mitgenommen hatte. Es war nicht gerade leicht für sie hier herzukommen. Aber sie war froh, dass sie nun ihr Ziel erreicht hatte. Sie atmete tief durch. Dann rieb sie sich kurz die Hände und machte sich daran den richtigen Platz zu finden, einen von dem sie den besten Blick hatte. Es war nicht gerade einfach und sie konnte sich nur schwer zwischen zwei Plätzen entscheiden. Um sie herum waren nur Felsen mit vielen, ziemlich tiefen Spalten zu sehen. Sie stieg hier und da auf einen Felsen oder versuchte sich zwischen die kleinen oder größeren Spalten zu setzen. Dabei sah sie immer wieder zu den Blumen herüber. Schließlich fand sie den richtigen Platz. Sie setzte sich in den Schneidersitz und begann zu malen. Eine Weile lang war es ganz still um sie herum. Lisbet war ganz vertieft in ihr Motiv und ihre Zeichnung. Sie genoss die warmen Sonnenstrahlen auf ihrer Haut und blickte unwillkürlich einige Male um sich. Nach etwa einer Stunde, sie war schon ziemlich weit mit ihrer Zeichnung, lehnte sie sich zurück. Es war Zeit eine kleine Pause einzulegen. Sie legte ihre Kreide für einen Moment beiseite. Ihr Blick ging hoch zum Horizont. Während sie den Horizont eingehend betrachtete und sich fragte was ein Horize jetzt wohl darin alles sehen würde, fiel ihr ein Schwarm mit einigen großen Vögeln auf. Die Vögel waren sehr schnell, Lisbeth hielt ihren Blick auf den Schwarm gerichtet. Sie überlegte, ob sie vielleicht als nächstes eine paar Bilder von Tieren zeichnen sollte. Doch das war nicht leicht, wie sollte sie die Tiere dazu bringen, sich nicht zu bewegen. Ob ihr Zeppo wohl dabei helfen würde? Schließlich war er ein Sjerp und konnte mit Tieren sprechen. Sie beschloss ihn so bald wie möglich, danach zu fragen. Während sie ihren Gedanken freien Lauf ließ kamen die Vögel immer näher und sie konnte erkennen, dass es Falken waren. Einer von ihnen flog hastig voraus, er war ein paar Flügelschläge schneller als die anderen. Lisbeth sah genauer hin. Es sah so aus, als ob der Falke von den anderen gejagt wurde. Sie stützte sich ein wenig am Felsen ab und streckte sich, um besser sehen zu können. Ihre Vermutung war richtig, der Falke, der vorne wegflog, wurde wirklich von den anderen gejagt. Denn es war offensichtlich, das die hinteren Falken versuchten den vorderen schnell einzuholen. Lisbeth zählte die Gruppe dahinter schnell nach. Acht Falken die einen einzigen jagen, das war aber sehr unfair. Sie fragte sich, was da wohl los war. Als die Falken direkt über ihr waren, machte einer von ihnen einen mächtigen Flügelschlag und holte damit den vorderen Falken ein. Er war jetzt genau auf Höhe des vorderen Falken. Lisbeth konnte die Bedrohung förmlich auf ihrer Haut spüren. Irgendwas Schlimmes würde jetzt gleich bestimmt passieren. Der gejagte Falke geriet aus seiner Bahn und flog etwas tiefer. Doch der zweite Falke setzte so gleich nach und stieß den vorderen sehr heftig an. Der vordere Falke strauchelte und fiel auf einmal, wie ein Stein, vom Himmel. Lisbeth konnte hören, wie die Baumwipfel ihn auffingen. Ihrer Kehle entging vor Schreck ein kurzer Schrei. Sie fürchtete die Falken könnten sie hören und hielt sich schnell die Hand vor den Mund. Die Falken drehten ab und flogen davon und Lisbeth konnte nun nichts mehr halten. Die Blumen würden morgen auch noch da sein, aber dieser Falke brauchte vielleicht Hilfe. Sie stürzte los. Über die kleinen Felsen, die vor ihr lagen, kletterte sie so schnell, wie es ihr nur möglich war. In Windeseile kam sie auf der anderen Seite wieder herunter. Sie landete auf einer Fläche mit niedrigem Gras und lief in den Wald hinein. Sie hatte eine ungefähre Ahnung, wo der Falke gelandet sein musste, und so ging sie zügig ihrem Gefühl nach. Nach ein paar Minuten und einigen Metern, die sie in Eile hinter sich gebracht hatte, sah sie einen Baum mit einer merkwürdigen Baumkrone. Sie blieb abrupt stehen und sah ihn sich genauer an. Es sah so aus als hätte der Baum den Falken verschluckt, denn der war im Blätterdach gefangen. Durch die Blätter konnte Lisbeth sein Gefieder blitzen sehen. „Oh je! Warte, ich versuche, dich da raus zu holen.“ Sie rief es ganz laut aus, obwohl sie wusste, dass der Falke sie nicht verstehen konnte. Schließlich war sie kein Sjerp. Sie konnte nicht mit Tieren sprechen. Aber trotzdem versuchte sie beruhigend auf ihn einzureden, während sie fieberhaft überlegte, wie sie den Falken befreien konnte. Nur noch ein paar Schritte und sie stand direkt vor dem Baum. Ein wenig ratlos blickte sie zur Baumkrone hinauf. Sie überlegte einen Moment. „Hmh, Falke, das wird nicht einfach werden. Und du solltest wohl ein wenig Geduld haben. Denn so auf die Schnelle wird das nicht gehen.“ Ihr Entschluss war schnell gefasst, sie machte sich daran, den Baum hoch zu klettern. Darin war sie ziemlich gut, sie war klein und wendig. Und sie war schon so häufig auf Bäume geklettert, das sie das im Schlaf konnte. Sie blickte immer wieder zum Falken herüber. Der bewegte sich kaum und sie machte sich sorgen. „He bist du noch da? Ja bist du, zum Glück. Ich hoffe, du bist nicht verletzt, denn ich habe leider keine Ahnung, wie man die Wunden eines Falken behandelt. Aber du musst dich nicht fürchten. Hab keine Angst.“ Sie saß auf einem Ast und rutschte vorsichtig weiter. Da hörte sie plötzlich eine fremde Stimme. „Ich habe keine Angst und ich bin auch nicht verletzt, zumindest nicht schwer.“ Lisbeth stockte der Atem. Sie blickte sich fragend um. „Hallo? Wer ist da.“ Der Falke raschelte im Blätterdach. „Ich bin es, hier drin, im Baum. Ich bin es.“ Lisbeth sah zum Himmel hinauf. „Hey hör mal, das ist nicht besonders witzig, hörst du. Statt mich zu ärgern, könntest du mir lieber helfen, den Falken zu befreien.“ „Ich bin der Falke.“ Lisbeth sah erstaunt zum Falken herüber. Sie konnte ein Auge von ihm durch die Blätter erkennen. „Unmöglich, Falken können doch nicht unsere Sprache sprechen, ich meine ich bin doch kein Sjerp, das ist nicht möglich.“ Sie schüttelte den Kopf, als wolle sie etwas aus ihm heraus schütteln. „Doch das ist möglich, dass ich mit dir spreche.“ Lisbeth war nun bis zum Falken herangeklettert. Sie zückte ein kleines Messer und begann an den Ästen zu sägen. „Nein, das ist absolut unmöglich, dass ein Falke spricht und sich mit mir unterhalten kann. Ich meine woher, kannst du unsere Sprache?“ „Ich hoffe, es genügt dir, wenn ich dir sage, ich kann sie eben. Woher möchte ich nicht sagen.“ Lisbeth nickte nur. „Wie heißt du Falke?“ Sie sägte weiter, gleich hatte sie den ersten Ast weit genug angesägt, um ihn durchzubrechen. „Mein Name ist Luk. Wie heißt du?“ Lisbeth hatte das Messer am Griff kurz in den Mund genommen, um den Ast abzubrechen. „Lisbeth, ich bin eine Kreatin.“
Der Falke machte eine kurze Bewegung. Doch Lisbeth hob so gleich ihre Hand. „Hey, äh, Luk, du solltest dich nicht so viel bewegen. Dann wird es nur noch schwieriger für mich, dich hier herauszuholen.“ Der Falke blickte sie kurz an. „Entschuldige, aber mein Flügel hatte sich ein wenig eingeklemmt. Sag mal wieso hilfst du mir überhaupt?“ Lisbeth hielt einen Moment inne. Überrascht und verwundert über die Frage blickte sie zu Luk herüber. „Wieso fragst du? Möchtest du nicht, dass ich dir helfe?“ „Das meine ich nicht. Es ist nur so, das ich nicht recht verstehe, wieso du einem Falken hilfst, den du nicht kennst. Und der dazu auch noch deine Sprache spricht.“ Lisbeth saß auf einem großen breiten Ast und wunderte sich. Sie sah kopfschüttelnd den Falken an. Dann machte sie sich weiter daran, ihn aus der Baumkrone heraus zu schneiden. „Nun also ich dachte mir, du könntest vielleicht Hilfe gebrauchen. Ich nehme nicht an, dass du immer ein Messer oder Ähnliches dabei hast für solche Situationen wie diese hier.“ „Nein natürlich habe ich kein Messer dabei. Ich bin immer noch ein Falke. Aber woher wusstest du denn, dass ich hier bin. Und wie konntest du so schnell hier sein?“ „Ich war hier in der Nähe und habe gesehen, na ja, wie du vom Himmel gefallen bist.“ „Oh. Ach so ist das.“ Der Falke Luk schwieg einen Moment lang. Es war ihm sehr unangenehm, dass Lisbeth ihn vom Himmel hatte fallen sehen. Lisbeth, der auffiel, dass es dem Falken unangenehm war, setzte schweigend ihre Arbeit fort. Doch nach einer Weile siegte bei ihr die Neugier. Eigentlich sah es ihr nicht ähnlich, neugierig zu sein, aber sie dachte sich, das habe sie wohl von ihrem Freund Zeppo. „Du Luk, sag mal, habe ich das richtig gesehen, dass du von den anderen Falken gejagt wurdest? Ich meine, es hat irgendwie so ausgesehn, als hätten die anderen Jagd auf dich gemacht.“ Luk wollte Lisbeth eigentlich nichts erzählen, aber da sie ihm einfach so geholfen hatte überlegte er es sich anders. „Du liegst richtig, sie haben Jagd auf mich gemacht. Genau genommen haben sie mich verstoßen.“ Lisbeth sah zu ihm herüber. „Verstoßen, aber warum denn?“ Sie konnte das nicht recht verstehen und wünschte sich für einen kurzen Moment lang, dass Zeppo jetzt da wäre und sie ihn einiges fragen könnte. Zeppo wusste nämlich meist ziemlich gut bescheid, über die Lebensumstände aller Tiere, die er so kannte. Auch wenn er diesen Falken sicher nicht kannte, so war sie sich sicher, dass er bestimmt etwas über Falken erzählen konnte. Doch der Falke Luk antwortete ihr bereits auf ihre Frage. „Nun, weißt du ich wurde verbannt, weil ich eure Sprache spreche. Die der Waldbewohner. Das fand Arkas, der Anführer des Falkenschwarms, den du gesehen hast, nicht besonders gut. Und als er es herausfand, hat er mich verstoßen. Ganz einfach.“ Lisbeth zog eine Augenbraue hoch. „So einfach ist das für mich nicht. Erstens, was ist schlimm daran, dass du unsers Sprache sprichst. Und zweitens seit wann, fliegen Falken in Schwärmen. Ich meine ich habe ja nicht viel Ahnung von Falken, aber das ist doch ziemlich ungewöhnlich.“ Der Falke nickte. Auch wenn Lisbeth es nicht erkennen konnte. „Du hast recht, das ist sehr ungewöhnlich, aber es ist nun mal so. Ich habe mich diesem Schwarm, oder ich sollte wohl besser sagen dieser Schar von Falken angeschlossen. Der Anführer war Arkas, der große Falke, der mich dann auch vom Himmel gestoßen hat. Und es ist für einen Falken, für einen König der Lüfte nicht besonders gut, wenn er mit den Waldbewohnern sprechen kann. Schließlich steht und fliegt ein König der Lüfte über den Dingen. Zumindest über den Waldbewohnern. Das ist jedenfalls die Meinung von Arkas. Deshalb hat er mir auch verboten, mit Waldbewohnern zu sprechen. Aber ich habe das nicht nur anders gesehen, sondern mich auch über sein Verbot hinweggesetzt. Das gefiel ihm wohl nicht. Jedenfalls hat er mich zu einem Kampf herausgefordert. Und das Ende hast du ja miterlebt.“ Lisbeth nickte nur. Sie hatte schon einen großen Teil der Äste um den Falken herum beseitigt. Sie dachte daran, was ihre Freundin Jina wohl dazu sagen würde, dass sie diese Äste hier abschnitt oder auch abbrach. Sicher würde ihr das nicht gefallen. „Das ist eine traurige Geschichte, die du da erzählst, Luk. Und dann hattest du auch noch das Pech in diese Falle hier zu geraten.“ „Nein, das war volle Absicht. Das mit der Falle hier. Ich meine nicht meine Absicht, sondern die Absicht von Arkas. Es gibt eine ganze Menge Fallenbäume wie diesen hier. Arkas kennt jeden davon, er hat genau im richtigen Moment reagiert und dafür gesorgt, dass ich hier drin lande. Es ist nicht möglich, ohne Hilfe von außen aus einem dieser Bäume heraus zu kommen. Das ist das ganze Geheimnis dieser Bäume.“ Lisbeth war es gelungen, die letzten Äste zu entfernen. Sie hatte nun freien Blick auf den Falken. Er hatte ein schönes schimmerndes Gefieder, gut gepflegt und in einem schönen Braun. Dieser Falke sah wirklich wie ein König der Lüfte aus. Er wirkte sehr stolz und auch ein wenig erhaben. Luk, der froh war, dass er frei war, breitete seine Flügel aus und schwang sich in die Luft. Er zog ein paar kleine Kreise und kam dann wieder zurück zu dem Baum. Lisbeth war in der Zeit bereits heruntergeklettert und sah durch die Baumwipfel hindurch zu, wie der Falke seine Kreise zog. Luk setze zur Landung an und setzte direkt vor Lisbeth auf dem Waldboden auf. Er zog seine Flügel ein. Jetzt erst konnte Lisbeth sehen, dass er nur ein Auge hatte. Das andere überzog eine Narbe und es war nur zur Hälfte geöffnet. „Oh je, Luk! Du hast ja nur noch ein Auge.“ Luk nickte traurig. „Ja das ist richtig. Ich habe mir diese Narbe beim Kampf gegen Arkas zugezogen. Mein Auge hat sehr darunter gelitten. Ich hoffe das macht dir keine Angst.“ Lisbeth schüttelte den Kopf und lächelte. „Nein, das machte es nicht. Ich habe mich nur gewundert.“ „Lisbeth ich muss mich bei dir bedanken. Aber ich glaube, das genügt nicht. Ich stehe in deiner Schuld. Ich schulde dir einen Gefallen. Was immer es auch sein wird, ich werde dir helfen. Das verspreche ich dir.“ Lisbeth winkte ab. „Nein das ist nicht nötig ehrlich.“ Doch Luk blieb hartnäckig. „Trotzdem ich bleibe dabei. Kennst du die Anhöhe da drüben in den Felsen, es ist ein ziemlich einsamer Ort. Dort wirst du mich finden. Also falls du mich mal benötigst. Leb wohl und noch mal vielen Dank.“ Luk machte einen Satz und war nach wenigen Flügelschlägen schon wieder in der Luft. Lisbeth sah ihm nach. Nun war sie mit einem Falken befreundet.

Band 1 Zusatzkapitel: Das Buch der roten Hexe - Wie Sternchen an die Zickige Zitrone kam

Hier könnt ihr euch das Kaptiel auch anhören:

Play zeppo_zickigeZitronen

Sternchen saß auf einem ihrer Stühle und blickte durch ihr durchsichtiges Dach in den Horizont. Sie hatte ihre Beine hochgelegt und sich einen Tee aufgebrüht. Als sie gerade einen Schluck aus ihrer Teetasse nehmen wollte, eine Teetasse, die Lisbeth einst für sie bemalt hatte, klopfte es an der Tür. Sternchen wunderte sich ein wenig. Da sie in einem Baumhaus wohnte, war sie es eigentlich eher gewohnt, dass jemand an dem kleinen Glöckchen bimmelte, das gleich neben ihrer Haustür hing. Es war sehr selten, dass jemand die Strickleiter hochkletterte und direkt vor ihrer Tür stand. Das war schon ein wenig ungewöhnlich. Sternchen stellte die Teetasse beiseite sprang vom Stuhl auf und lief rasch zur Tür. Als sie diese öffnete, stand da, völlig unerwartet für Sternchen, Zeppo, der keuchte vor Anstrengung. Mit leuchtenden weit aufgerissenen Augen sah er sie an.

„Ha … Hallo Sternchen, gut, dass du da bist, ich hatte schon befürchtet, dass du nicht zuhause bist. Darf ich reinkommen?“

Sternchen ging einen Schritt zur Seite und ließ Zeppo herein. Doch sie sah ihm fragend ins Gesicht. „Sag mal, wie konntest du denn hier oben rauf gelangen? Ich hatte die Strickleiter doch gar nicht runtergelassen.“

Zeppo grinste seine Freundin breit an und deutete auf seinen Rücken. „Na wie wohl, ich bin hochgeflogen. Ich habe Flügel schon vergessen?“

Sternchen tippte sich gegen die Stirn. „Ach ja. Das hatte ich in der Tat völlig vergessen.“

Zeppo war ein wenig empört. „Vergessen? Wie konntest du das denn nur vergessen?“

Sternchen zuckte mit ihren Schultern. „Naja weißt du, ich kenne dich doch viel länger ohne diese Flügel, als mit ihnen. Deshalb muss ich mich erst einmal daran gewöhnen. Aber was, äh also verstehe mich bitte richtig, ich freue mich, dass du hier bist, aber was möchtest du denn hier.“

Zeppo rieb sich die Hände. Er hatte sich noch nicht mal hingesetzt. Sternchen konnte ihm ansehen, dass ihn etwas in Aufregung versetzte.

Sie kannte Zeppo einfach sehr gut. So wie auch Jina und Lisbeth. Nun stand er da und wirkte so aufgeregt, als habe er gerade zum ersten Mal Schnee gesehen, oder Ähnliches. Noch immer rieb er sich die Hände.

„Weißt du, ich wollte dich fragen, ob du mir zeigst, wo dieser Zickige Zitronen Baum steht. Na. Wie wäre das?“

Sternchen schaute Zeppo verwundert an. „Wieso?“ Zeppos Grinsen wurde ein wenig kleiner.

„Was heißt hier wieso? Und sag mal rieche ich da etwas frisch aufgebrühten Tee? Hast du auch ein paar Kekse?“

Sternchen nickte und ging an Zeppo vorbei zur Küche. Sie holte eine weitere von Lisbeth bemalte Tasse aus einem Schrank. Auf einen kleinen Lehmteller legte sie ein paar Kekse, die hatte sie einen Tag zuvor erst gebacken und ging damit zu Zeppo.

„Willst du dich nicht wenigstens setzen. Dann könntest du deinen Tee auch viel besser genießen.“

Zeppo setzte sich und nahm sich den Teller mit den Keksen. Er stopfte sich einen in den Mund. Und während er rasch kaute, setzte auch Sternchen sich wieder.

„Also noch mal zum Mitschreiben. Du möchtest zum Zickige Zitronen Baum. Gut. Aber wieso?“

Zeppo zuckte mit den Schultern und stopfte einen weiteren Keks in seinen Mund. Als er fertig gekaut hatte, antwortete er ihr.

„Ach weißt du, euch passieren immer die tollen Sachen und mir nicht. Ich meine ihr durftet diese Verständniskekse essen …“ Sternchen unterbrach ihn.

„Zeppo. Die haben wir doch nur bekommen, weil du ein Sjerp bist und sowieso mit Tieren sprechen kannst …“

Zeppo winkte ab. „Jaja. Aber trotzdem. Und ihr habt den Zickige Zitronen Baum gesehen und diesen Penokkabaum und …“ wieder unterbrach Sternchen ihn.

Diesmal wurde sie ein wenig lauter.

„Zeppo! Das war, weil Rabo uns am verlorenen Punkt abgesetzt hatte. Du erinnerst dich sicher daran, dass wir dir erzählt haben, wie wir den Weg nach Hause …“

Zeppo winkte wieder ab.

„Ja. Ja. Du hast ja recht. Aber ich will ihn sehen diesen Baum. Außerdem könnte es sicherlich ganz nützlich sein, so eine Zitrone zu haben. Ich meine, man weiß ja nie, oder? Und wir wollen doch auf alles vorbereitet sein.“

Sternchen stellte ihre Tasse ab. Sie hatte sie die ganze Zeit in der Hand gehalten, doch jetzt stellte sie sie lieber ab. Sie stützte sich auf ihre Knie und legte ihren Kopf in die Hände. „Ach Zeppo. Du stellst dir das alles so einfach vor. Du hast doch gehört, was Lora gesagt hat. Man bekommt nur eine Zitrone, wenn sich alle Zitronen gemeinsam dazu entschließen. Und ich glaube nicht, dass das schon jemals vorgekommen ist. Ich meine es sind Zickige Zitronen und das sind sie wirklich. Sie sind nicht einfach. Ich wüsste wirklich nicht, wer sie überzeugen sollte.“

Zeppo lehnte sich zurück und pustete ein wenig auf seinen Tee. Er hatte sich gerade seine Tasse gefüllt. „Du natürlich Sternchen. Wer sonst?“

Sternchen sah Zeppo fassungslos an. „Ich, wieso ich? Wieso glaubst du denn, dass ich die Zitronen überzeugen könnte?“

„Nun ja, ich kenne deine Überzeugungskünste. Sie sind ziemlich gut. Ich denke du kannst es schaffen. Also was meinst du?“

Sternchen dachte einen Moment lang nach. Eigentlich war das vollkommen unsinnig und sie konnte keine rechten Sinn darin erkennen. Aber Zeppo bedeutete es sehr viel, und er war ihr bester Freund.

„Also schön. Lass es uns versuchen. Aber ich kann nichts versprechen.“

Zeppo machte einen Satz vor Freude. Dabei rutschte die Teetasse von seinem Schoß und zerfiel in viele Scherben, was Sternchen sehr ärgerte. Schließlich hatte sie diese Tassen von Lisbeth zu ihrem Geburtstag bekommen. Aber da Zeppo ihr half alles wieder aufzuräumen, war ihre Wut schnell verflogen. So machten sie sich also auf zum Zickige Zitronen Baum.

Zeppo trug Sternchen vor sich her und flog in die Höhe. Sternchen fiel auf, wie viel Spaß das machte zu fliegen und sie hatte nicht die geringste Spur von Angst. Sie sagte Zeppo, wo er lang fliegen musste. Doch sie verflogen sich ganze drei Mal. Schließlich hatte Sternchen damals mit Lisbeth und Jina diesen Teil des Waldes zu Fuß durchquert. Sternchen führte Zeppo zunächst zum verlorenen Punkt. Von da aus überflogen sie die Sturmbäume und Sternchen war erstaunt darüber, dass man sogar hier oben den Sturm, den diese Bäume erzeugten, spüren konnte. Irgendwann, ziemlich plötzlich, für Zeppos Geschmack, bat Sternchen darum abgesetzt zu werden.

„Hier ganz in der Nähe ist es. Ich möchte, um sicher zu sein, aber gerne zu Fuß gehen, dann kann ich mich besser orientieren.“ Zeppo tat, worum Sternchen ihn gebeten hatte, und zog seine Flügel ein, um sie zu Fuß zu begleiten. Etwa eine Viertelstunde später konnten sie den Zickige Zitronen Baum sehen. Zeppo lief vor Aufregung ein wenig schneller. Er sah sich den Baum genau an. Das also, war er. Der Zickige Zitronen Baum! Doch er traute sich nicht so recht, näher an den Baum heranzugehen. Er wandte sich vorsichtig an Sternchen. „Sag mal. Bist du dir sicher, dass dies der richtige Baum ist? Ich meine, es ist alles still hier. Hattet ihr nicht erzählt, dass sie wie ein Haufen Gänse wild durcheinander geschnattert haben?“

Sternchen winkte ab. „Psst. Leise. Das ist auch so gewesen, aber vielleicht schlafen sie oder so.“

Zeppo drehte sich fragend zum Baum um. Seine Stimme wurde, ohne dass er es wollte etwas lauter.

Schlafen!? Ich glaube nicht das Zickige Zitronen schlafen.“ Doch das hätte er besser nicht gesagt. Denn auf einmal reagierten die Zitronen an diesem Baum auf ihn. Das war zwar, was er gerne wollte, aber sicher nicht auf diese Weise.

„Tzz. Was fällt dir ein, uns zickig zu nennen? Wer bist du überhaupt? Und wieso sollten wir nicht schlafen?“ Kam es von einer Zitrone.

Sternchen, die ein wenig hinter Zeppo zurückgeblieben war, hatte nun aufgeholt. Sie stand nun direkt neben Zeppo. Sie lächelte ihn an, doch er sah es nicht. Er blickte ganz fasziniert auf den Baum. Die Zitronen wetterten weiter.

„Ja, ja und jetzt hast du uns auch noch geweckt. Das ist wirklich nicht nett. Nein. Wirklich nicht. Du bist ein schlimmer..äh.. Also was bist du denn eigentlich? Ein Zitronenfalter ganz sicher nicht. Die haben schönere Flügel als du. Hihi.

Von allen Seiten konnte man nun ein Kichern hören.

Zeppo verschränkte ein wenig beleidigt die Arme. „Das hättest du mir auch sagen können Sternchen, dass sie so gemein sind.“

Doch Sternchen flüsterte nur. „Sei schon still, sonst bekommen wir niemals eine Zitrone von ihnen.“

Zeppo schmollte. „Na schön, wenn du glaubst, dass du das besser kannst. Bitte.“

Aber Sternchen knuffte ihn in die Seite.

„Nein, du glaubst doch, dass ich das besser kann. Schließlich hast du mich überhaupt erst hier hergebracht.“

Zeppo nickte nur und bedeutete Sternchen mit den Zitronen zu sprechen. Die trat hervor und sprach mit fester Stimme.

„Hallo äh. Ich grüße euch, ihr seid doch die z… äh anspruchsvollen Zitronen nicht wahr? Also ich bin Sternchen, das ist ein Freund von mir, sein Name ist Zeppo. Und um eure Frage zu beantworten … er ist ein Sjerp.“

Es folgte Stille. Keine einzige Zitrone gab auch nur einen kleinen Laut von sich. Aber das war nur für einen kurzen Moment. Dann konnten die Zitronen nicht anders und es ging los.

„Toll. Und was sollen wir mit diesen Informationen anfangen?“ Und von einer anderen Zitrone kam „Ja ganz genau, glaubst du etwa, dass uns das interessiert?“ „Nein, nicht im geringsten. Das steht schon mal fest. Aber was ist ein Sjerp überhaupt und wer bist du?“

Sternchen schüttelte ihren Kopf. Diese Zitronen waren schon ziemlich schwierig.

„Ein Sjerp ist ein Waldbewohner, der mit Tieren sprechen kann. Wisst ihr, sie stammen nämlich von den Tieren ab. Und ich bin eine Horizin, ich war schon mal bei euch. Vielleicht erinnert ihr euch ja noch daran. Ich hatte zwei Freundinnen dabei. Das ist noch gar nicht mal so lange her.“

Wieder antworteten die Zitronen ihr und sie waren nicht freundlich. „Und wieso sollte uns das interessieren?“ „Ja wieso?“ „Sag mal warum bist du denn eigentlich zurückgekommen? Ich meine hier kommt eigentlich niemand nochmal hin.“

Sternchen lächelte, obwohl sie sich nicht sicher war, ob die Zitronen das überhaupt sehen konnten.

„Also meine Freunde und ich waren so begeistert von euch, dass wir das unserem Freund Zeppo erzählt haben. Und der war neugierig und wollte euch auch mal sehen. Ich meine, ihr seid doch etwas Besonderes.“

„Oh. Sie schmeichelt uns. Wie nett.“ „Das finde ich nicht. Es ist nicht nötig, uns zu schmeicheln.“ „Und es ist auch nicht angebracht. Wir sind Zitronen, zugegeben wir sind anspruchsvoll, aber wir wissen, dass wir Zitronen sind.“

Sternchen nickte nur. Die letzte Äußerung der Zitronen fand sie ziemlich beeindruckend. Doch die Zitronen waren keineswegs fertig. „Aber sag mal Kindchen, was willst du denn eigentlich hier?“ „Ja, du kannst es uns ruhig sagen, denn seien wir mal ehrlich, du willst doch irgendetwas nicht wahr?“

Sternchen druckste ein wenig herum. „Och … ähm also wisst ihr ich, wir … äh“.

Dabei kratzte sie sich nervös am Kopf. Und sie fragte sich, warum Zeppo so still neben ihr stand. Eben noch konnte er es kaum erwarten, eine Zitrone zu kriegen und jetzt wollte er ihr nicht mal helfen. Doch Zeppo hatte nicht das Gefühl, dass Sternchen auch nur im Mindesten Hilfe benötigte. Nach seiner Ansicht machte sie das ganz prima. Nachdem Sternchen ihm einen bösen Blick zugeworfen hatte, drehte sie sich wieder zu den Zitronen.

„Ich will ehrlich zu euch sein. Wir stecken in Schwierigkeiten. Wir haben uns mit einer Hexe angefreundet, der roten Lora, vielleicht kennt ihr sie. Nun, sie wird von einem Zauberer gesucht, der sehr gefährlich ist. Und da wir wissen, wo sie wohnt, versucht dieser Zauberer alles, um das aus uns heraus zu bekommen.“

Die Zitronen schwiegen einen kurzen Moment. Und dann schnatterten sie erneut los.

„Ja tolle Geschichte wirklich, aber was hat das mit uns zu tun?“ „Ja Schätzchen, was?“

Sternchen trat von einem Fuß auf den anderen. „Im Grunde hat das nichts mit euch zu tun, aber wir wollten euch um eure Hilfe bitten. Wir geraten immer wieder in schwierige Situationen wegen der ganzen Geschichte. Und da hatten wir an eure Hilfe gedacht.“

Die Zitronen lachten im Chor laut los. „Haha. Willst du dich über uns lustig machen? Wir sind Zitronen. Wie sollten wir euch wohl helfen können?“

Sternchens Augen leuchteten.

„Naja, unsere Freundin, die Hexe, von der ich euch eben erzählt habe, hat uns erzählt, dass man sehr schnell laufen kann, wenn man in eine von euch hineinbeißt. Und das kann eine sehr große Hilfe sein.“

Die Zitronen mussten Sternchen zustimmen.

„Ja. Das kann eine große Hilfe sein. Das kann aber auch zu einer Menge Schlechtem eingesetzt werden. Und auf keinen Fall möchten wir für so etwas verantwortlich sein.“

Das konnten Zeppo und Sternchen gut verstehen. Und beide waren beeindruckt von der Einstellung der Zitronen.

„Nun wie wäre es damit. Wir versprechen, die Zitrone nur zu einem guten Zweck einzusetzen.“ Sternchen lächelte.

Und wer sagt uns, dass ihr euch auch daran haltet? Außerdem, wer entscheidet, was etwas Gutes ist und was nicht.“

„Ja, vielleicht ist diese Hexe eigentlich die Böse und ihr seid ihre Komplizen. Und wir sind nur die dummen Zitronen, die auf einen von euren Tricks reinfallen.“

Sternchen lies den Kopf hängen. Sie wusste nicht mehr weiter. Sie wollte eine Zitrone, nicht für sich, viel mehr für Zeppo und ihre beiden Freunde. Aber wie sollte sie das bloß anstellen? Doch auf einmal kam ihr eine Idee. Sie blickte auf und lächelte sanft.

„Wie wäre es damit, die Zitrone darf selbst entscheiden, ob sie uns hilft oder nicht. Sie entscheidet über das Wo und Wann und über das Überhaupt.“

Die Zitronen waren erneut ganz still. Diesmal länger als sonst, was Zeppo und Sternchen als gutes Zeichen deuteten.

„Also haben wir das richtig verstanden, die Zitrone darf selbst entscheiden, ob sie euch hilft und wann und in welcher Form?“, gab eine Zitrone von sich. „Und ihr werdet sie nicht drängen oder überzeugen oder auf sie eine reden oder Ähnliches?“

Sternchen hob eine Hand. „Ja das ist richtig, ich bin bereit das zu beschwören, falls euch das hilft. Und ich biete mich an, die Zitrone zurück zu euch zu bringen, wenn sie es möchte.“

Die Zitronen sprachen nun mit einer Stimme. „Das ist ein Angebot, mit dem wir vielleicht sogar leben können. Wir werden uns kurz beraten. Wartet einen Moment.“

Von einem auf den anderen Moment, wurde der Baum ganz dunkel. Sonst leuchteten die Zitronen in einem fröhlichen Zitronengelb, doch jetzt waren sie ganz dunkel. Wie Lichter die plötzlich erloschen. Doch das dauerte nur einen Moment an. Dann trat die zitronengelbe Farbe wieder zurück in die Zitronen.

„Wir haben uns entschieden. Wir werden euch eine Zitrone geben. Unter der Bedingung, dass ihr sie nicht drängt. Sie darf selbst entscheiden ob und wann sie euch helfen möchte. Und wenn sie zurück zu uns möchte, dann bringst du sie hier her zurück, ohne zu zögern.“

Sternchen nickte nur. Da sie sich aber nicht sicher war, ob die Zitronen sie sehen konnten stimmte sie noch einmal laut zu. Der Baum leuchtete einmal hell auf und von einem der Äste fiel langsam eine helle Zitrone ab. Sternchen fing sie sanft auf und betrachtete sie genau. Sie sah aus wie eine ganz normale Zitrone. Kein kleines Gesicht oder ähnliches, wie sie es erwartet hätte. Nur eine normale Zitrone. Die Zitronen wandten sich noch einmal an Zeppo und Sternchen.

„Diese Zitrone wird solange stumm bleiben, bis sie sich dazu entschließt, euch zu helfen. Vielleicht ist sie für immer stumm. Nehmt sie und geht.“

Sternchen und Zeppo machten sich auf, den Baum hinter sich zu lassen.

„Wartet noch. Du Horizin, lass dir eines gesagt sein. Sei gut zu der Zitrone. Denn, wer eine anspruchsvolle Zitrone nicht gut behandelt, dem wird es schlecht ergehen.“

Sternchen nickte und hielt die Hand mit der Zitrone noch einmal kurz hoch. Dann wandte sie sich um und folgte Zeppo, der ihr schon ein paar Schritte voraus war. Sie gingen eine Weile bis Zeppo stehen blieb und sich zu Sternchen umdrehte.

„Du Sternchen. Ich denke, da du die Zitronen überzeugt hast, solltest du die Zitrone vorerst verwahren. Und vielleicht sollten wir diese ganze Geschichte hier und die Tatsache, dass wir eine Zitrone haben, erst mal für uns behalten. Was meinst du?“

Sternchen nickte nur.

Beide machten sich auf, den Rückweg anzutreten. Zeppo umfasste Sternchen, machte einen Satz und war schon wieder in der Luft.